Veröffentlicht in Fotos mit Tags , , , am November 25, 2009 von raphosaurus

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Kaltes Feuer

Veröffentlicht in Gedichte mit Tags , , , , am November 24, 2009 von raphosaurus

Es war Krieg. Es ist Winter. Es wird Nacht.

Ein Phönix liegt zerfetzt in einer sterbenden Trümmerstadt.
Der Krieg hatte ihm seinen Gefährten geraubt.
Mit leeren Augen voll von Trauer hockt er da.
Fixiert kühle Körper im Staub.

Verzweifelte Versuche zu verstehen.
Sein leerer Kopf – unzählige Gedanken.
Kein Ansatz befriedigt ihn.
Keine Antworten! Nur Fragen!

Ein Mädchen in der Ferne flieht.
Mit einem Soldaten Hand in Hand.
Der Soldat schlägt sie.
Sie reißt sich los; rennt so schnell sie kann.

Barfuß. Überall offene Wunden. Sie kann nicht mehr.
Ihr weißes Hemd: zerfetzt und blutgetränkt. Keine Pracht.
Dunkle, tiefe Augen – dunkel und leer.
Lange, schwarze Haare – schwarz wie die Nacht.

Der frierende Feuervogel kann nicht wegschaun -
Das Mädchen ist zu hübsch.
In einem Blick voller Vertrauen
sieht das Mädchen zurück.

Sie nehmen sich in den Arm
Und schützen sich gegenseitig.
Sie lieben sich innig
Und es wird ihnen warm.

Ein Moment voller Liebe und Glück!
Sie verschmelzen, werden eins
In einer kühlen, dunklen Zeit.
Sie denken nicht an den Schmerz zurück.

Sie küsst das Tier,
Ihre Lippen von Tränen benetzt.
“Dein Feuer raub’ ich Dir!
Ich wollte nicht … Nun hab’ ich Dich verletzt!”

Der stolze Soldat kommt wieder an.
Er schaut reumütig.
Reicht dem Mädchen die Hand.
Das Mädchen, naiv, erhebt sich.

Sie sieht sich nochmal um.
Ein Eiszapfen wird von ihr gebrochen.
Sie zögert, kommt nun nicht herum.
Das Eis – mitten in’s Herz gestochen!

Ein lauter Aufschrei. Sie schaut weg.
Sie wartet, bis der Phönix stirbt.
Er verbrennt. Sie geht.
Sie wartet nicht, bis der Phönix Asche wird.

Aus der Asche erhebt sich
Ein flammender, prächtiger Phönix!
Er ist groß und voller Gewalt,
Doch teilweise schwarz in seiner Gestalt.

Bloßgestellt

Veröffentlicht in Gedichte mit Tags , , am November 24, 2009 von raphosaurus

Ich schlief. Ich blinzelte. Ich öffnete die Augen ganz.
Da saß ich nun und verstand erst nicht.
Ein dummes, dressiertes Äffchen, das nach Deiner Pfeife tanzt!
Nackt und klein. Fremde Blicke begaffen mich.

War schon seit Wochen hier – war erschüttert.
Habe es eine lange Zeit nicht kapiert!
Du hast mich gelockt und gefüttert.
Du hast mich dressiert vorgeführt!
Die weite Welt wusste davon – ich nicht.
Mit gezieltem Griff hat mich jetzt jeder im Griff!

Wenn man ein Band anritzt,
Passiert es, dass es reißt.
Du wolltest einen Schlussstrich?
Ende! Schluss! Aus! Vorbei!

Eine einzige Begegnung

Veröffentlicht in Gedichte mit Tags , am November 24, 2009 von raphosaurus

Die Sonne schien so surreal
Und von goldenem Glanz saßt du in diesem Licht.
Ich erkannte gleich: Mehr als Dich braucht es nicht
Zum Leben. – Der Rest der Welt war nicht da.

Volle Wangen, weiche Lippen, blaue Augen;
Mein Mund war gelähmt
Und es durchfuhr mich ein heißkalter Schauer,
Als deine sanfte Stimme ertönt’.

Es schien, als kennen wir uns ewig,
Ich musste für immer bei dir bleiben.
Deine Vollkommenheit zu beschreiben -
Existent sind die Worte nicht!

Aber ach! Eine einzige Begegnung sollte es sein.
Diese Liebe – ein hoffnungsloser Fall;
Dein Herz war schon vergeben und wird niemals mein.
Ein Leben ohne Dich ist mein geistiger Zerfall.

Aller Anfang…

Veröffentlicht in Allgemein am November 24, 2009 von raphosaurus

…ist schwer. Deswegen werde ich meinen Blog mit einen paar alten Sachen von mir beginnen und mehr oder weniger (hoffentlich mehr) kontinuierlich neue Sache von mir geben. Je nachdem, wie es die Zeit zulässt.

Viel Spaß beim Lesen!